Wir sagen NEIN zu Tierversuchen!

Das Thema „Tierversuche“ ist natürlich ein sehr emotionales. Deshalb vorweg: Weder für essence Produkte noch für unsere Inhaltsstoffe wurden je Tierversuche veranlasst.
Damit könnten wir uns jetzt zurücklehnen, aber ganz so easy und schwarz-weiß ist das Thema leider nicht. Deshalb wollen wir eure Fragen ganz offen beantworten und Euch über dieses komplexe Thema informieren, das uns und euch sehr am Herzen liegt.

Hier eure häufigsten Fragen und unsere Antworten:

In Deutschland wie in der ganzen Europäischen Union darf seit 2004 kein Kosmetikprodukt verkauft werden, das an Tieren getestet wurde. Freiwillig verzichtet die Deutsche Kosmetikindustrie übrigens schon seit 1989 darauf. Und seit 2009 sind auch Produkte verboten, deren Inhaltsstoffe extra für Kosmetik an Tieren getestet wurden. Eine Übergangsfrist endete 2013. Nach dem Gesetz ist also eigentlich jedes Kosmetikprodukt in Deutschland tierversuchsfrei.


Es gibt allerdings noch einen wichtigen Fakt: 2009 ist die so genannte REACH-Verordnung in Kraft getreten (registration, evaluation & authorisation of chemicals). Das sind chemikalienrechtliche Vorgaben, die festlegen, dass alle Inhaltsstoffe nachgewiesen sicher sein müssen – ob altbekannte oder neue, synthetische oder natürliche. „Sicher“ heißt in diesem Fall, dass die Inhaltsstoffe im fertigen Produkt keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei der Anwendung hervorrufen. Die Kosmetikindustrie verwendet dazu heute Alternativtests statt Tierversuche. Alternativtests sind in-vitro-tests – also Tests ohne Lebewesen! ,,in vitro“ ist übrigens lateinisch und heißt „im Glas“.


Jetzt kommt das „aber“: viele der Kosmetikinhaltsstoffe werden auch außerhalb der Kosmetik eingesetzt. Mandelöl zum Beispiel wird in der Kosmetik häufig verwendet, aber auch für die Herstellung von anderen Produkten, wie etwa Medikamenten. Für die Medizin können und müssen Inhaltsstoffe laut Gesetz noch an Tieren getestet werden, um die Unbedenklichkeit zu beweisen. Jedenfalls dann, wenn es keinen zugelassenen Alternativtest gibt.


Solche Inhaltsstoffe können später auch in der Kosmetik verwendet werden. Wichtig ist: sie dürfen nicht extra für die Kosmetik an Tieren getestet worden sein.


Wenn Euch jetzt noch nicht der Kopf qualmt, könnt ihr hier noch genauer nachlesen:


Auf Deutsch: http://www.ikw.org/schoenheitspflege/themen/fragen-antworten/tierversuche-und-alternativmethoden/

Auf Englisch: https://www.cosmeticseurope.eu/

Für essence sind Tierversuche ein No-Go. Wir führen keine durch und beauftragen niemanden damit. In Deutschland nicht und auf der ganzen Welt nicht. Das haben wir nie und werden wir nie. In den Verträgen mit unseren Lieferanten steht, dass sie nach EU-Recht produzieren müssen, und das schließt Tierversuche ganz klar aus. Für uns ist das selbstverständlich, und zwar schon immer auch auf freiwilliger Basis – weil wir wissen, dass wir gute sichere Produkte herstellen können, ohne dass dafür Tiere leiden müssen. In der Kosmetik benutzt man seit vielen Jahren Alternativtests anstelle von Tierversuchen.


Dennoch ist es praktisch unmöglich nachzuweisen, dass ein kosmetisches Produkt komplett tierversuchsfrei ist. Das gilt ausnahmslos. Denn die Inhalte können z. B. (wie in Frage 1 erwähnt) für die Medizin an Tieren getestet worden sein. Wenn es kein Alternativverfahren gibt, muss die Pharmaindustrie noch auf Tierversuche zurückgreifen. Für Anbieter in Ländern außerhalb der EU gelten zudem nochmals andere Gesetze. So kann es sein, dass ein Stoff irgendwo auf der Welt an Tieren getestet wurde – jedoch seit 2013 nicht für ein Kosmetikunternehmen, das Produkte in Europa vermarktet.


Dann sind da noch die Rohstoffe, die bereits in der Vergangenheit an Tieren getestet wurden. Einige schon vor Jahrzehnten, als Tierversuche noch erlaubt waren. Die Tests haben wir zwar nicht zu verantworten, aber ungeschehen machen können wir sie auch nicht.


Viele dieser Rohstoffe kommen in Kosmetik vor – und eben auch bei Marken, die selbst niemals Tierversuche gemacht oder beauftragt haben.


Weil wir gegen Tierversuche sind, ist es uns ganz besonders wichtig, alle diese Feinheiten genau zu erklären! Glücklicherweise wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass so bald wie möglich alle Branchen und Länder die letzten Tierversuche stoppen und durch alternative Tests ersetzen können. Aber auch sie müssen erst vom Gesetzgeber abgenickt werden, bevor sie Tierversuche rechtlich ersetzen dürfen. Eine echte wissenschaftliche Herausforderung, der sich viele Organisationen bereits engagiert stellen.

Nein. Das ist in Europa seit 2009 gar nicht mehr erlaubt, aber wir haben das auch vorher nicht gemacht oder machen lassen. Nicht für unsere Produkte und nicht für unsere Rohstoffe. Wir finden, dass Schönheit sich nicht mit gequälten Tieren verträgt. Wir haben, auch ohne Tierversuche durchzuführen, sehr gute Inhaltsstoffe zur Verfügung.


Wir versuchen, möglichst oft Stoffe einzusetzen, die in der Kosmetik schon lange und sicher funktionieren. Zum Beispiel Mandelöl. Das wird schon seit Jahren in Lippenstiften, Cremes, Make-up oder Nagelpflege verwendet und hat sich als unschädlich und ausgesprochen wirksam erwiesen. Aber selbst bei so einem natürlichen Stoff können wir nicht garantieren, dass er zum Beispiel im Rahmen der in Frage 1 genannten chemikalienrechtlichen Vorgaben nicht irgendwann mal von anderen Unternehmen an Tieren getestet wurde. Das kann zum Beispiel früher nach damaligen Gesetzen passiert sein (als Tierversuche in Europa noch erlaubt waren), durch die Medizin oder durch ein Unternehmen außerhalb der EU. Wir können aber garantieren, dass wir das niemals gemacht haben und niemanden damit beauftragt haben.

Nein. Haben wir noch nie und das wird auch niemals passieren. Schau mal weiter oben unter Punkt 2, dort steht, wie essence darüber denkt!

Darüber musst du dir in Europa keine Sorgen machen! Neben den chemikalienrechtlichen Vorgaben, die einen Sicherheitsnachweis für alle Inhaltsstoffe fordern, gibt es den Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (ikw), der auf die gleiche Frage so antwortet: „Nein. Nur Produkte, deren Inhaltsstoffe umfangreich abgesichert wurden, kommen auf den Markt und dürfen verkauft werden. Das ist so und wird auch so bleiben.“

Für unsere Produkte wird die Sicherheit von ausgebildeten Fachleuten bestätigt. Außerdem nutzen wir alternative Testmethoden und geben in-vitro-tests – also Tests im Reagenzglas ohne Lebewesen – in Laboren in Auftrag. Also viel Spaß mit deinen essence Produkten!


Wenn du noch mehr wissen willst, gehe doch mal auf die Seite des ikw:

http://www.ikw.org/schoenheitspflege/themen/fragen-antworten/tierversuche-und-alternativmethoden/

essence hatte schon immer innovative, trendige Produkte und wir haben noch nie Tierversuche gemacht! Das wird auch in Zukunft so bleiben. Wir, wie auch die ganze Kosmetikindustrie, arbeiten immer weiter daran, mit Hilfe alternativer Methoden genau zu prüfen, ob neue Rohstoffe wirklich sicher sind. Du kannst dich also immer auf viele neue und immer bessere Produkte von essence freuen!

Also erstmal betrifft das Tierversuchsverbot nicht nur fertige Kosmetikprodukte, sondern auch die Rohstoffe, die verwendet werden – wenn sie ausschließlich für Kosmetik gebraucht werden! Danach chemikalienrechtlichen Vorgaben die Sicherheit aller Inhaltsstoffe gewährleistet werden muss, testet die Kosmetikindustrie mit Alternativmethoden anstelle von Tierversuchen. Kann man mit diesen Alternativmethoden nicht beweisen, dass ein Stoff sicher ist, darf er nicht verwendet werden.

Nun musst du aber wissen, dass viele Rohstoffe z. B. für Medikamente gebraucht werden können. Da die natürlich ganz besonders wichtig sind, sieht es hier anders aus. Hier wird vereinzelt noch an Tieren getestet, wenn es keine anerkannte Alternativmethode gibt. Diese Tests werden zwar nicht für die Kosmetikindustrie gemacht, betreffen aber eben auch Inhaltsstoffe, die später dann in Kosmetik verarbeitet werden können.

Nein. Nach EU-Richtlinien darf das seit 2009 nicht mehr passieren. Bei essence haben wir aus freien Stücken außerdem immer schon auf Tierversuche für unsere Produkte und deren Inhalte verzichtet. Wir lieben Beauty, aber auch Tiere! Und das passt bei uns prima zusammen.

Wir testen neue Inhaltsstoffe mit alternativen Testmethoden, denn die Sicherheit muss in Deutschland laut EU-Kosmetikverordnung sichergestellt werden.

Wofür wir leider nicht garantieren können, ist, dass ein für uns neuer Inhaltsstoff nicht von einer anderen Branche wie der Pharmaindustrie bereits an Tieren getestet wurde, oder von einem außereuropäischen Unternehmen, für das unsere EU-Gesetze nicht gelten, wenn es seine Produkte hier nicht verkaufen will. Aber essence selbst testet nicht an Tieren und beauftragt auch niemanden damit. Versprochen!

Klar! Das macht unser Innovation-Team. Die scannen alle neuen Stoffe, die auf dem Markt verfügbar sind, und die wir unbedenklich für essence Kosmetik einsetzen können. Wir wollen ja immer bei den Trends ganz vorn mit dabei sein und dabei natürlich sicherstellen, dass unsere Produkte immer mehr können!

Nein, auch für diese Produkte werden keine Tierversuche gemacht! Erstens, weil wir das nicht wollen und zweitens, weil wir unsere Produkte sonst wegen der rechtlichen Vorgaben hier nicht verkaufen dürften!

Wir wissen, dass für Produkte, die in China selbst verkauft werden, Tierversuche bis 2014 sogar vorgeschrieben waren, aber wir verkaufen nicht in China. Unsere Lieferanten müssen sich an die Spielregeln des Landes halten, in dem die Ware in den Regalen steht. Da sagt das EU-Gesetz eben ganz klar, dass keine Tierversuche für Kosmetikprodukte und deren Inhaltsstoffe gemacht werden dürfen.  

Ja, das können wir, und müssen es sogar: unsere Lieferanten sind uns gegenüber und nach dem Gesetz verpflichtet, nach EU-Gesetzgebung zu produzieren. Dazu gehört eben auch, dass keine Tierversuche durchgeführt werden dürfen. Kein Hintertürchen, keine Tricks, versprochen!

Weil es für ein europäisches Kosmetikunternehmen selbstverständlich ist, keine Tierversuche zu machen – denn es ist seit 2009 durch die EU-Verordnung verboten! Heißt: was selbstverständlich ist, schreiben wir auch nicht auf unsere Produkte.


In Deutschland finden sich solche Siegel eher selten auf Produkten. Häschensymbole machen nur in Ländern Sinn, in denen Tierversuche für Kosmetik nicht verboten sind. In den USA zum Beispiel können Marken dieses Symbol zur Aufklärung oder Eigenwerbung nutzen, da eben leider nicht jeder tierversuchsfrei produziert. In Europäischen Ländern würde das jedoch nur zu Verwirrung führen, da man in Europa für Kosmetikprodukte grundsätzlich keine Tierversuche durchführen darf.


Laut der Organisation ,,cruelty free“ ist die EU zusammen mit Indien führend beim Verbot von Tierversuchen für Kosmetik. Einerseits echt toll! Andererseits wäre es natürlich noch besser, wenn wir nicht mehr so einsam an der Spitze wären und möglichst viele Staaten bald nachziehen würden – für eine tierversuchsfreie Welt!